Sima ortet derzeit „Barackencharakter“.

Sind wir damit gemeint? Tschuldigung schon.

Im orf.at-Artikel heißt es,

Die zuständige SPÖ-Stadträtin Ulli Sima ist hingegen mit dem aktuellen Zustand des Donaukanalgebiets unzufrieden: „Ich verhehle nicht, dass ich nicht mit allen Ausformungen immer hundertprozentig glücklich war. Es gibt schon einige Dinge, die Barackencharakter haben.“ (orf.at am 13.12.2017)

Ich weiß ja nicht, wie sehr das ein Kriterium ist, dass die Stadträtin mit allen Ausformungen immer hundertprozentig glücklich sein muss. Vielleicht reichen ja auch 99,5% oder so? Wir sind auch nicht immer mit allem glücklich. Wir machen unsere Arbeit und bemühen uns. Unsere Gäste waren sicher auch „nicht mit allen Ausformungen immer hundertprozentig glücklich“, obwohl wir das gerne hätten. Aber das geht nicht. Schon gar nicht in einem kleinen, vom Wetter abhängigen Saisonbetrieb, der gerade keine hochprofessionelle Gastro sein möchte sondern ein kleines sympathisches, in die Nachbarschaft eingebundenes Lokal. Niedrigschwellig nennt man das, hat uns jemand gesagt. Und als Kompliment gemeint.

Ja, wir haben seit 2010 einen urbanen Container, wie das in vielen Großstädten mittlerweile so Mode ist. Weil wir keinen fixen Stand haben dürfen! Unser Platz ist eine sogenannte Ermöglichungszone, die im Winter für das Schneeabladen frei sein muss!

Manche Leute finden ja einen Container mit Lehnstühlen und urbaner Grillstation vor dem Hintergrund eines steingefassten Kanals, laufend wechselnder Graffitis und einer fetten, lauten Einzugsstraße ja genau hundertprozentig richtig und passend.

 

Nachtrag: Aber vielleicht sind gar nicht wir gemeint. In dem Fall bitt ich um Entschuldigung.

 

 

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